Erkältungszeit und Grippewelle: Meine besten Gesundheitstipps

Hier nun eine Auswahl meiner besten Gesundheitstipps:

 

1) Trinke genug Wasser

 

Du musst zugeben, dass du diesen Tipp wahrscheinlich schon 1 Million mal gehört hast. Aber setzt du ihn auch um? Zunächst mal ist natürlich die Frage, wie viel ist denn genug? Manche sprechen von 1,5 Litern, andere von über zwei Litern. Ich will dich hier nicht mit Zahlen belehren, sondern dir einfach den Ratschlag geben: Mach Wasser trinken zu deiner Gewohnheit und habe immer min. 1 Flasche Wasser dabei. Ins Büro nehme ich immer zwei Flaschen Wasser mit, zum Sport ebenfalls. Außerdem trinke ich morgens nach dem Aufstehen direkt ca. einen halben Liter stilles Wasser. Das kann ich nur empfehlen, denn das gleicht den Flüssigkeitsverlust aus, den du in der Nacht hattest. So wirst du schneller wach.

 

Für Leute, die sagen, dass ihnen Wasser nicht schmeckt: So wie man sich das trinken anderer Getränke (viel Kaffee, Limonaden, oft Alkohol) angewöhnt hat, kann man sich natürlich auch das Wasser trinken angewöhnen. Man hat ja auch in der Kindheit keinen Kaffee oder Bier gemocht, aber sich im Laufe des Lebens daran gewöhnt. Wenn dir normales Wasser zu "langweilig" ist, dann kaufe Wasser mit Zitronen-Flavour oder ähnliches. Es ist aber wirklich wichtig, dass du es dir zur Gewohnheit machst. Über die Wichtigkeit von Wasser trinken brauche ich wohl nichts erwähnen. Und irgendwann wirst du das Wasser trinken genießen und dir nicht mehr vorstellen können, ein anderes Getränk in diesen Mengen trinken zu können.

 

2) Ernähre dich gesund

 

Auch diesen Tipp hört man an jeder Straßenecke, und auch dort ist wieder die Frage: Was ist gesund? Mit einem einzigen Satz lässt es sich schwer zusammenfassen, allerdings gibt es auch dort natürlich Tendenzen: Ernähre dich so naturbelassen, ausgewogen und pflanzlich wie möglich. Das ist mein Tipp. Ich ernähre mich seit 2014 vegetarisch und inzwischen bis auf wenige Ausnahmen vegan. Natürlich spaltet dieses Thema noch die Gemüter, und das wird auch so bleiben. Hier will ich dir keine Lebensmitteltipps geben, sondern nur allgemeine Hinweise. Je naturbelassener ein Produkt ist, also ohne Verarbeitung und den Zusatz von Zucker etc., desto gesünder ist es auch in der Regel. Coach Patric Heizmann sagte einmal sinngemäß: Kaufe nur Dinge, die möglichst keine Zutatenliste haben. Obst, Gemüse, Getreideprodukte, Hülsenfrüchte, Nüsse etc. sind naturbelassen und deshalb eher gesund. Je weiter aber ein Produkt von seinem Ursprungszustand entfernt ist, desto ungesünder ist es in der Regel. Klassisches Beispiel: Pommes oder Chips. Waren mal Kartoffeln, ist aber nicht mehr viel von wiederzuerkennen. Gerade bei Chips wurden viele zusätzliche Stoffe hinzugesetzt, und das macht ein Lebensmittel in der Regel nicht gesünder.

 

Süßigkeiten und Knabereien kann man sich auch bei einem Fernsehabend durch Nüsse und Obst ersetzen. Alles eine Frage der Gewohnheiten. Ich koche mit meiner Freundin auch sehr gerne zusammen. Für viele Leute wäre das lästig, uns macht das viel Spaß. Wenn du dir wieder etwas mehr Zeit für kochen und essen nimmst, so kannst du Lebensmittel auch besser wertschätzen und dich gesünder ernähren. Dass Fertigprodukte in der Regel eher ungesund sind, sollte auch klar sein. Die meisten Dinge wissen wir ja sowieso, nicht wahr? Die meisten Menschen haben kein Wissensproblem, sondern ein Defizit bei der Umsetzung und ihrer Disziplin. Wenn du etwas weißt, musst du es aber auch umsetzen. Wähle gerade bei der Ernährung nicht immer den einfachen Weg (Pizza bestellen, Fertiggericht warm machen, Tüte Chips zum Fernsehabend dazu), sondern auch mal den Weg, dir mehr Zeit zu nehmen. Und auch das ist eine Frage der Gewohnheit. Wenn du ab sofort möglichst jeden Tag frisch kochst, so wird dir das irgendwann richtig Spaß machen.

 

3) Bewege dich viel und schnappe frische Luft

 

Dass Sport, Bewegung und frische Luft gesund sind, das weißt du natürlich auch. Was machst du denn für eine Sportart? Sport im Verein hält fit und stärkt den gemeinschaftlichen Gedanken. Außerdem fällt es dir vielleicht auch einfacher, dich "aufzuraffen", wenn du in einen Verein oder eine Sportgruppe eintrittst. Ich spiele seit über 20 Jahren Tischtennis. Eine echt coole Sportart, die einem körperlich und mental einiges abverlangt. Genau mein Ding. Im Fitness-Studio trainiere ich meine Muskeln und halte den Rücken fit. So beuge ich auch den einseitigen Belastungen aus dem Tischtennis vor (Schulter, Rücken). Da Gesundheit einer meiner größten Werte ist, die ich lebe, fällt mir der Gang zum Fitness-Studio leicht. Ich habe es als Gewohnheit installiert und weiß, was ich davon habe. Allein für das wohlige Gefühl nach dem Training lohnt sich der Besuch. Außerdem ist ein Fitness-Studio ein hervorragender Ort, um seine Disziplin (regelmäßiges Hingehen) und seinen Willen (überschreiten von Grenzen beim Gewichte drücken) zu trainieren.

 

Eine Gewohnheit von mir will ich dir auch noch mitgeben. Abends, gerade nach dem Essen, habe ich oft große Lust auf einen Spaziergang. Viele Menschen hätten nach dem Essen wahrscheinlich die "Gedanken-Gewohnheit", sich auf die Couch zu legen und noch fernzusehen. Da ich aber auch überhaupt nicht fernsehe und mich immer frage, wie ich meine Zeit besser nutzen kann, fällt mir ein Spaziergang super leicht. Ich muss mich auch dazu nicht aufraffen. Gerade nach einem Abendessen genieße ich das, da das Essen so auch viel besser absacken kann. Das trägt auch sehr viel zu einem verbesserten Schlaf bei. Wenn du dich alleine nicht zum abendlichen Spaziergang aufraffen kannst, schnapp dir deine/n Partner/in. Ein Spaziergang dient außerdem hervorragend dazu, den Tag noch einmal gemütlich Revue passieren zu lassen. Zudem bekommt man in der Regel durch einen Spaziergang die Füße auf natürliche Art warm. Warme Füße sind gerade jetzt bei der Kälte ein wichtiger Schlüssel zur Gesundheit. 

 

4) Gehe in die Sauna

 

Auch vom Gesundheitstipp Sauna hast du wohl schon etwas gehört. Ich bin riesiger Sauna-Fan, gehe in der Regel 2-3 mal im Monat in die Sauna. Für mich der Inbegriff von Entspannung und Wohlfühlen. Ich liebe das aufheizen in der Sauna, die Abkühlung im Anschluss und das Wieder-Aufwärmen danach. Sich schön in den Bademantel einkuscheln, am Feuer wärmen, dazu evt. ein gutes Buch lesen oder einfach nur die Augen schließen: Was gibt es schöneres? Mein Tipp: Lasse dir richtig Zeit in der Sauna. Halte dir das Ende des Saunabesuchs offen. Lass dich voll darauf ein. Ein eingeschaltetes Handy gehört meiner Meinung nach nicht in die Hände eines Saunabesuchers, denn durch ständige Nachrichten wirst du gedanklich immer wieder aus den schönen Momenten herausgerissen. Lenk dich nicht ständig ab, sondern sei einfach in dem Moment mal voll anwesend. Also wenn du bisher noch nicht in die Sauna gehst, empfehle ich dir definitiv, es mal auszuprobieren.

 

5) Halte die Seele gesund und stelle die Grundlage für Gesundheit im Kopf

 

Die Voraussetzung dafür, dass du die vorgeschlagenen guten Tipps auch umsetzt, ist Persönlichkeitsentwicklung. Erst innen, dann außen, das ist immer die Reihenfolge im Leben. Wenn du nicht weißt, wofür du all das tust, dann machst du es auch nicht. Gesundheit ist nichts anderes als eine Gewohnheit, und die Grundlage dafür setzt du dir im Kopf. Wofür tue ich all das? Was ist meine Motivation dahinter? Kann ich all das mit meinen Werten vereinbaren (siehe vorheriger Blog)? Ein hohes Maß an seelischer Gesundheit wirkt sich in der Regel auch sehr gut auf den Körper aus. Arbeite an deiner Persönlichkeit, les gute Bücher, höre inspirierende Podcasts, schreibe Erfolgsjournal, nehme dir einen Tag lang Zeit nur für dich, die Möglichkeiten zur Verbesserung der seelischen Gesundheit sind heutzutage enorm. Allerdings umgekehrt genauso die Möglichkeiten, seine seelische Gesundheit zu verschlechtern. Wähle weise!

 

Mache dir wirklich einmal bewusst, wie wichtig Gesundheit ist und dass du etwas dafür tun musst, bevor es schon zu spät ist. Der Körper ist der einzige "Ort", an dem du dein Leben lang wohnen wirst. Du entscheidest täglich, womit du dein "Kraftwerk" fütterst. Und das sowohl seelisch als auch körperlich. Der Input bestimmt den Output. Diese Erfolgs- und Lebensregel zeigt sich besonders bei der Gesundheit.

 

Es geht nicht darum, alles richtig machen zu wollen. Das mache ich auch nicht. Ich trinke auch mal ein Bier oder ein Glas Wein. Allerdings kommt es da auch auf die Menge und den Genussfaktor an. Und da der Genussfaktor hoch und die Menge eher niedrig ist, kann ich das alles auch ruhigen Gewissens tun. Mach dir selbst bloß nicht zu viele Verbote. Je mehr du dir etwas verbietest (Süßigkeiten, Fast-Food etc.), desto öfter wird erst recht das Verlangen danach (where attention goes, energy flows). Installier dir gute Gewohnheiten, dann darfst du dir auch mal etwas "ungesundes" gönnen. Das fällt dann buchstäblich gar nicht so ins Gewicht. Höre aber auf deinen Körper, wenn er Warnsignale aussendet!

 

Zum Thema Gesundheit könnte ich auch noch Seiten füllen, ich will es aber bei diesen fünf ganz groben Themen belassen. Du musst die Grundlagen verstehen, dann ergibt sich auch alles andere. Wer diese fünf Tipps wirklich beherzigt und umsetzt, der kommt Gesundheit schon mal einen riesigen Schritt näher. Und wer dann noch Feinheiten verbessern wil, kann es ja immer noch tun. Erst mal müssen aber diese Basics passen.

 

Hast du noch Fragen? Was sind deine besten Gesundheitstipps? Lass es mich wissen oder kontaktiere mich über Facebook.

 

Dein Alexander Bitting

Persönlichkeitsentwicklung und Mentalcoaching

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