Energiekiller beseitigen - oder auch meine Metapher des Heißluftballons

Wenn ich mich an meinem Inspirationstag so "freilaufe", kommen mir immer ziemlich viele gute Gedanken hoch. Ideen, die mich richtig weiterbringen. So auch an diesem Inspirationstag, den ich in einem schönen Waldgebiet in Reken verbrachte. Wenn du mehr über die wunderbare Idee des Inspirationstages erfahren möchtest, dann schau dir diesen Blog an.

An diesem Tag nehme ich mir auch immer etwas zu Schreiben mit. Um mir über meine Energiekiller sehr präzise Gedanken machen zu können, hatte ich mir eine Vorlage des "Energiekontos" mitgenommen, die ich einmal selbst entworfen hatte. Wenn du dafür auch eine Vorlage haben willst, schreib mir am besten eine kurze Nachricht an info@alexander-bitting.de. Dich mit deinem Energiekonto zu beschäftigen, bringt dich im Leben richtig weiter!

Auch ich empfinde in letzter Zeit zu viele Energiekiller in verschiedenen Lebensbereichen. Die Umstände in dieser Coronazeit machen es einem ja auch nicht einfacher - wozu auch viele Medien beitragen, die das ganze Thema (meiner Meinung nach) sehr einseitig darstellen und z.B. auch keinerlei Lösungsansätze für eine langfristige Stärkung der Gesundheit präsentieren. Nun habe ich mir in mein Energiekonto geschrieben, welche Energiekiller mich belasten und wie intensiv ich diese einzelnen Punkte empfinde. Im Anschluss habe ich mir für jeden Punkt eine präzise "To Do" aufgeschrieben. Also was will ich ab sofort tun, um diese Energiekiller zu reduzieren oder sie auf Dauer sogar vielleicht komplett aufzulösen. Bei Corona war dies übrigens "Keine Corona-Videos mehr gucken! Nur die wichtigsten Schlagzeilen konsumieren." Mal schauen, ob ich es schaffe!?

Beim anschließenden Laufen habe ich über diese Aufzeichnungen nachgedacht. Und mir ist eingefallen, dass das alles ja auch irgendwo mit einer gewissen Schwere zu tun hat, die man empfindet. Wie ein Gewicht auf den Schultern, was stark lastet.

 

Nun ist mir der Vergleich des Heißluftballons eingefallen. Stelle dir vor, du hast eine Fahrt mit einem Ballon gewonnen, und neben dir noch einige andere Leute. Du kommst am Startplatz an und wirst eingewiesen. Der Ballonführer sagt dir, dass der Korb des Ballons insgesamt für 500 kg zugelassen ist. Mit der Anzahl der Personen passt das auch locker, wie vorher ausgerechnet wurde.

 

Nun möchten aber einige Leute unbedingt noch zusätzliches Gepäck mitnehmen. Schwere Kamerataschen, vollbeladene Handtaschen mit allerlei Zeug, ja sogar Stühle zum hinsetzen. Ich spinne jetzt mal rum. Sie zerren das schwere Zeug an Bord und sagen dem Ballonführer, dass das jetzt irgendwie noch mitgehen muss! Der Korb ist jedoch auf einmal mit 700 kg beladen, was einfach zu schwer ist. 

 

Die Leute überlegen:

1) Können wir die Sachen eventuell in einer bestimmten Weise stapeln, sodass wir abheben können?
2) Kann man die Sachen gleichmäßig auf dem Boden verteilen? Dann geht das doch bestimmt.
3) Gibt es einen Gepäckmanager, den wir dafür einstellen können?

 

Die Antwort auf all diesen Fragen lautet Nein

 

Bei diesem Problem hilft es nicht, die Dinge zu stapeln, gleichmäßig zu verteilen oder jemanden dafür einzustellen, der diese Sache managed. Es hilft nur eine einzige Sache:

Du musst etwas loslassen, damit du dich leichter fühlst und (symbolisch) abheben kannst!

 

Viele Leute versuchen immer, alles unter einen Hut zu bekommen. Die ganze Sache irgendwie zu managen. So wie die Leute im Ballon. Sie meinen, dass sie den ganzen Krempel unbedingt bei dem Flug brauchen und wollen nicht darauf verzichten. Doch dann ist alles zu schwer. Der Ballon entwickelt nicht die nötige Leichtigkeit, um abzuheben. Das kannst du 1:1 auf dein Leben übertragen.

Ich kann dir nur raten, zu versuchen, dass du deine Energiekiller so radikal wie möglich ausmistest. Das geht natürlich nicht immer von heute auf morgen. Manche Dinge wie keine Corona-Videos mehr gucken vielleicht schon, aber zum Beispiel tiefgreifende Veränderungen im Berufs- oder Privatleben natürlich nicht. Aber es geht darum, dass du dich auf den Weg machst. Dass du es nicht länger hinnimmst, dass dich die Energiekiller plattdrücken.

 

Lade dir nicht zu viel Gewicht auf deine Schultern. Übernimm nicht überall Verantwortung. Ja, es ist wichtig, dass wir Verantwortung übernehmen. Aber tu dies erst einmal für dich selbst. Für deine Gesundheit, dein Wohlbefinden und dein berufliches, finanzielles und privates Glück. Wenn du das nicht tust und selbst keine Energie hast, kannst du sowieso niemanden helfen. Du kannst immer nur aus einer Position der Stärke heraus anderen helfen.

 

Und wenn du dich beim nächsten Mal wieder zu schwer mit irgendetwas belastest, dann denke an meine kleine Metapher des überladenen Heißluftballons. Der kann einfach nicht abheben, solange der Krempel drin bleibt. Das kann man schieben und managen, wie man will.

Lass los!

Ich kann dir wiegesagt gerne eine Vorlage für das Energiekonto zuschicken (Wunsch bitte an info@alexander-bitting.de schicken). Das ist total interessant für deine Persönlichkeitsentwicklung, dich damit zu beschäftigen.

Empfindest du aktuell auch zu viele Energiekiller? Wie gehst du damit um? Wie empfindest du die Coronazeit?

Schreib mir gerne einen Kommentar unter diesen Blog und lass uns ins Gespräch kommen.

Dein Alexander Bitting
Coach, Buchautor und Liebhaber des Inspirationstages

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