Coaching für stotterer

Ich glaub, es hakt! Kleiner Scherz. Keinesfalls mache ich mich über das Thema Stottern lustig, denn ich bin SELBST Stotterer. Inzwischen aber nur noch so wenig, dass Mitmenschen mein Stottern kaum bis gar nicht wahrnehmen. In den Augen der meisten Menschen bin ich wahrscheinlich jemand, der ganz normal, flüssig und sogar recht gut reden kann.

 

Aber aufgrund vieler Lebenserfahrungen weiß ich sehr genau, wie es sich anfühlt, psychisch unter dem Stottern zu leiden. Alleine in meiner Schulzeit habe ich darunter heftig gelitten, bin ständig Situationen aus dem Weg gegangen, wo ich etwas sagen oder vorlesen musste. Ich bin viele Jahre meines Lebens vor dem Problem davon gelaufen. Meine Persönlichkeitsentwicklung der vergangenen Jahre hat etwas ganz interessantes zu Tage gebracht: Ich bin eigentlich ein sehr guter Redner, habe mir nur viele Jahre eingeredet, dass ich nicht reden kann, dass das Stottern peinlich ist, dass ich mich lieber zurückhalten sollte.

 

Im Prinzip hat das "Problem" des Stotterns immer nur in meinem Kopf existiert, denn es kommt nämlich einzig und allein darauf an, ob man dazu steht. Es kommt darauf an, sich Hilfe zu holen und daran zu arbeiten. Ich bin ja als Stotterer kein schlechterer Mensch und weniger Wert, auch wenn ich das früher oft geglaubt habe. Ich tue ja niemandem etwas schlimmes damit. Nur mir selbst, wenn ich mich deswegen immer zurückhalte. Die Art und Weise, wie ich mit dem Stottern umgehe, ist ein hervorragender Spiegel meiner Persönlichkeitsentwicklung. Das Stottern ist im Grunde ein sehr guter, aber auch harter Lehrmeister.

 

Es geht nicht darum, sein Stottern loszuwerden. Sondern es geht darum, die Selbstzweifel, das geringe Selbstbewusstsein und die Mutlosigkeit nach und nach abzubauen, die mit dem Stottern zusammenhängen. Dazu kann ich dir viel Inspiration geben. So hält dich das Stottern nicht weiter auf, sondern dient als Treibstoff für eine fantastische Persönlichkeitsentwicklung, wie es bei mir war.

Ein Coaching bei mir ist für dich als Stotterer geeignet, wenn:

... du dich selbst permanent ausbremst, weil du denkst, dass stottern schlimm ist.

... du denkst, dass andere Leute dich wegen des stotterns auslachen und dich nicht ernst nehmen.

... du Dinge wie wichtige Telefonate oder berufliche Projekte ständig aufschiebst, weil du Angst vor den negativen Gefühlen beim Stottern hast

... du denkst, dass du ein schlechter Mensch und deine Meinung weniger Wert ist, weil du stotterst.

Kurzum: Wenn du nicht dein Traumleben führst, weil dich das Stottern in vielen Situationen mental immer wieder ausbremst.

 

Hinweis: Ich gebe in einem Coaching gerne meine Erfahrungen an dich weiter und tausche mich intensiv mit dir aus. Dies ersetzt allerdings keine professionelle Therapie bei einem Facharzt oder -therapeuten. Hier geht es nicht um Verordnungen und Medikamente, sondern um dich, dein Leben, deine Persönlichkeit.

 

Dein Alexander Bitting